Mwuaaaahhhhh, ich wollte vorhin meine Wochenendeinkäufe erledigen und fuhr auf einen gähnend leeren Parkplatz ein. Warum sagt mir keiner dass heute Feiertag ist? ^^
Gefunden bei bored: der Typen-Test.
Ich erkenne mich zu 99% wieder:
Du agierst Introvertiert
Denkst Theoretisch
Entscheidest Fühlend
Lebst Spontan
Diese vier Buchstaben stehen für Deinen Typ:
ITFS
der TRÄUMER
Gehört zur Gruppe der Idealisten
Eigenschaften: Idealistisch, schwärmerisch, angenehm, zurückhaltend, freundlich, emotional, loyal, perfektionistisch, hilfsbereit, spontan, sensibel, kreativ
Beschreibung:
ITFS Träumer haben Ihre eigene idealistische Sichtweise der Welt:
Sie sind zurückhaltend, kreativ, sensibel und spontan. Sie lassen sich von Ihrer Intuition leiten und haben eine enorme Vorstellungskraft. Sich im Einklang mit Ihren persönlichen Werten selbst zu verwirklichen ist essentiell für sie.
ITFS haben ein typisches schüchternes Grinsen und wollen stets elegant wirken. Obwohl sie nachdenkliche und komplexe Personen sind, wirken sie wie Moderator Harald Schmidt meist gelassen, gut gelaunt, und heitern andere gerne mit ihrem guten Sinn für Humor auf. Sie sehen die Zukunft positiv und optimistisch, sind schwärmerisch und verspielt. Ihre tiefen Gefühle jedoch verstecken sie, weshalb sie auf andere häufig einen kühlen und reservierten Eindruck machen. Wie Romanfigur Bastian sind sie sehr fantasiereich und kreativ, verlieren sich aber auch oft in Tagträumen und tun sich schwer darin, Entscheidungen zu treffen. Sie bringen gerne einen Hauch Originalität in ihren Alltag und ihre Umgebung.
ITFS lassen sich gut mit den klassischen Märchenfiguren des Ritters oder der Prinzessin vergleichen. Sie träumen stets von einer besseren Welt, sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder dem idealen Lebenspartner. Wenn sie von Jemandem oder Etwas wahrhaft überzeugt sind, sind sie bereit, ungewöhnliche hohe Opfer dafür zu bringen.
Man könnte diesen Typen auch ‘Idealist’ nennen, da er der am stärksten idealistische der Gruppe der Idealisten ist.
ITFS sind mit ca. 4% der Bevölkerung relativ selten vertreten.
Bevorzugte Berufe für ITFS Träumer: Autor, Berater, Journalist, Lehrer, Musiker, Psychiater, Psychologe, Schauspieler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler, uvm.
Beste Partner: ITFS-Träumer, ITFG-Psychologe, ETFS-Komiker
Fiktive Beispiele für ITFS Träumer:
Luke Skywalker ( Filmfigur, Star Wars )
Amelié ( Filmfigur, Die fabelhafte Welt der Amelié )
Bastian ( Romanfigur, die unendliche Geschichte )
J.D. ( Serienfigur, Scrubs )
Prominente Beispiele für ITFS Träumer:
Harald Schmidt ( Moderator, Comedian )
Michael “Bully” Herbig ( Comedian )
Oliver Kalkofe ( Comedian )
Michael Jackson ( Popstar )
Kevin Costner ( Schauspieler )
Adam Sandler ( Schauspieler )
Jennifer Aniston ( Schauspielerin, Friends )
Gillian Anderson ( Schauspielerin, Akte-X )
Hans Zimmer ( Musiker, Filmmusik-Komponist )
Prinzessin Diana ( Britische Prinzessin )
Papst Johannes Paul II ( Papst )
Isabel Myer-Briggs ( Entwicklerin des MBTI )
Tiger Woods ( Profi-Golfer )
Dirk Nowitzki ( Profi-Basketballer )
Was haben diese drei Dinge gemeinsam? Richtig, einen Bezug zum Wasser. Wasser war schon immer mein Element, im Wasser fühl ich mich wohl. Als kleiner Junge wollte ich Meeresbiologe werden. Ich konnte tauchen wie Patrick Duffy in Der Mann aus dem Meer. Nicht so schnell, aber den Delfinschwung beim tauchen hatte ich drauf, und ich schwamm Salti und Schrauben unter Wasser.
Natürlich mochte ich Flipper. Mit Delfinen im freien Meer zu schwimmen steht definitiv auf meiner Liste der “10 Dinge, die Sie in ihrem Leben noch tun möchten”. Ein Aquarium gehörte lange Zeit zur Grundausstattung der elterlichen Wohnung. Im Schulsport war ich nur oberer Durchschnitt, aber beim Schwimmen war ich meist einer der besten.
Ich war sogar mal ein paar Monate bei der Wasserwacht. Das aber zugegebenermaßen nur, um den süßen Rettungsschwimmerinnen mit den sexy Badeanzügen näher zu sein, und um an eins der orange-farbenen Surfbretter ranzukommen, mit denen man der King des Badesees war. In meinen Träumen rettete ich die hübscheste Perle am See mit einer zarten Mund-zu-Mund-Beatmung. Ich habe aber weder eine Rettungsschwimmerin, noch ein Surfbrett abbekommen, und die Perlen gerieten niemals in Not. Das Interesse an der Wasserwacht verflog dann schnell wieder.
Und ja, ich mag Nemo, wie ich vieles von Pixar mag. Im Januar habe ich Nemo, Dory, und noch ein paar andere Hauptdarsteller des Films im Sea-Life in München getroffen. Ein paar Bilder von dem Besuch könnt ihr euch in diesem flickr-Album anschauen. Und hier als besonderer Service - das Album als Dia-Show:
Created with Admarket’s flickrSLiDR.
Ich bin zurück von meinem Vier-Tage-Trip nach Brandenburg. Die Zeit habe ich intensiv genutzt und wie geplant zahlreiche reizvolle Locations besucht. Höhepunkte waren dabei sicherlich die Beelitz Heilstätten und die NSA Abhöranlage am Teufelsberg. Aber auch dazwischen gab es viel spannendes zu entdecken. Von den ca. 800 Fotos, die entstanden sind, werde ich nach und nach die besten auswählen, bearbeiten, und auf meine Fotoseiten hochladen.
(von oben nach unten: ehemaliges Küchengebäude der Beelitz Heilstätten; Wandmalereien in der Chirurgie; NSA Field Station Teufelsberg mit Blick über Berlin)
Stilblüten menschlicher Mobilität: undurchsichtige Autobahnkreuze, Kreisverkehre im Kreisverkehr, und unauflösbar scheinende Staus. Hier und hier.
Eine faszinierende Bilderstrecke auf vier Seiten: the future in dubai - new buildings in the united arab emirates. Schon sehr beeindruckend, was die Architekten für Dubai so alles planen.
(via)
Der Hund ist ein gutherziger Mensch, der oft viele Freunde hat, aber sich nur mit wenigen eng verbunden fühlt. Es kann lange dauern, bis der Hundgeborene einen Menschen in sein Herz schließt, da er Fremden oft mit großem Misstrauen begegnet. Doch ist dieses erst einmal geschehen, hat man einen Freund fürs Leben, auf den man sich in allen Lebenslagen verlassen kann - außer man verletzt oder übervorteilt nachweislich bewusst den Hund oder einen seiner engen Freunde. Ansonsten ist er absolut loyal und treu und man kann ihm bedenkenlos Geheimnisse oder auch Wertgegenstände anvertrauen.
Hunde sind ruhige, besonne Menschen, die stets bemüht sind, gerecht zu sein. Sie mögen es nicht, wenn über ihre Liebsten schlecht gesprochen wird, unabhängig davon ob die Aussagen gerechtfertigt sind oder nicht, reagieren sie in solchen Situationen schnell laut und hitzig. Sie verteidigen jeden ihrer Liebsten bedingungslos.
Verschlagenheit kennt ein Hund nicht; er ist immer geradeaus, er hasst Falschheit. Der Hund kann sehr starrköpfig und verschlossen sein. In jeder Suppe sucht er nach einem Haar, seine überkritische Einstellung macht ihn leicht nörglerisch. Seine zynischen Bemerkungen werden gefürchtet. Er zweifelt stets an seinen Gefühlen und auch an den Gefühlen der Mitmenschen, wirkt manchmal kalt, aber das ist nur eine Fassade zum Selbstschutz. Als ein Freund ist er loyal und sehr verlässlich.
Auch in der Liebe ist der Hund immer ehrlich. Hat jedoch oft Liebeskummer. Seine Ruhelosigkeit und Unbeständigkeit können schuld daran sein.
Streitigkeiten geht er aus dem Weg. Sollte es jedoch wirklich einmal zu einem Streit kommen, zeigen die Hunde ihre Zähne. Sie weichen keinen Schritt zurück und verteidigen den Hof und die Meinung. Wen ein Hund mag, den mag er ein Leben lang. Ein Hund vergißt ihm getanes Unrecht nicht, aber auch die helfende Hand wird er nicht vergessen.
Ein Hund findet sich überall zurecht. Er weiß zu organisieren und scheinbar zu Bruch gegangenes zu reparieren. Er müsste auch ein Optimist sein, wenn er nur nicht so viele Wenn und Aber finden würde. Deshalb erscheint er seinen Mitmenschen oft als pessimistisch, trüben Gedanken nachhängend und grüblerisch. Von Zeit zu Zeit braucht er das Alleinsein, um sich zu sammeln, zu verarbeiten, was in seiner Seele negativistisch brodelt. Diese innere Sammlung lässt ihn dann Auswege finden, auf die sonst kaum jemand käme. Er kann in der kritischsten Situation kaltblütig bleiben und jeden aus einer Notlage herausführen. Er erahnt die Schleichwege instinktiv, auf denen man entweichen kann.
Ein Hund kann ein hartes, gerechtes Wort vertragen. Doch er muss es in seinem Inneren verarbeiten. Üben Sie Geduld und warten Sie ab, denn er wird von selbst zu Ihnen kommen. Lieben Sie ihn, wie er sie liebt. Denn trotz aller nach außen gezeigten Kühle fühlt sich ein Hund ohne Liebe hundeelend.
Und welches chinesische Sternzeichen bist du?
(Quellen: luckysoul.de | tattoomonkey.de | haus-der-astrologie.de - Bild: tattoomonkey.de)
Silvester, früh um halb acht, geht es los. Ich bin müde, habe wenig und unruhig geschlafen. Ich hole Thomas ab und wir fahren zum Flughafen München. Ganz in weiß gekleidet, nur mit einer dunklen Jacke drüber, kommen wir uns vor wie auf dem Weg zu einem Ärztekongress. Thomas verkürzt sich die Wartezeit bis zum Abflug damit - wie sollte es anders sein - eine Schnecke im Duty-Free anzulabern. Ich trinke derweil lieber einen Kaffee, esse einen Muffin, und werde langsam wach.
Der Flug nach Köln/Bonn vergeht schnell. Ich beobachte die Fluggäste (vor allem natürlich die hübschen Mädels ;)), döse ein wenig, und schon sind wir da. Frank holt uns ab. Er wohnt in einer schönen, ruhigen Gegend außerhalb von Köln. Im Wohnzimmer fühle ich mich gleich wohl: hell, geräumig, beheizter Fußboden, großer Flat-TV, Wii-Konsole, und ein Haufen fernbedienbarer Schnickschnack.
Zur Stärkung gibt es Senseo-Kaffee, selbst aufgewärmte Würstchen, und selbst gekauften Kartoffelsalat. Wir gucken uns eine DVD an - Mitschnitte und Fotos von einem Dance-Event in Holland mit DJ Armin van Buuren, die Frank mit seiner Ixus gemacht und seine Freundin ziemlich professionell zusammengeschnitten hat. Danach hauen wir uns alle für zwei Stunden aufs Ohr, denn es wird noch eine lange Nacht.
Am Abend gibt’s Lasagne vom Italiener, bevor wir bei Wii Sports ins Schwitzen kommen. Um acht brechen wir nach Düsseldorf auf. Auf dem Parkplatz der LTU Arena treffen wir uns mit Bekannten von Frank. Es ist kalt, aber uns Jungs wird ganz warm ums Herz, als wir sehen, wie offenherzig hier trotzdem die meisten weiblichen Gäste mit ihren Reizen umgehen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.
Wir knicken einige farbige Leuchtstäbchen und befestigen sie an unseren Handgelenken. Auf dem Weg zur Arena kommen wir mit anderen Grüppchen in Kontakt. Alle sind fröhlich und kontaktfreudig. An einer Kreuzung vor dem Einlass wird aus den vielen kleinen Grüppchen mit einem Mal ein dichter Strom. Bestimmt 20 Minuten stehen wir in der Menge, die sich zum Einlass schiebt. Neben uns kippt ein junges Mädel halb ohnmächtig um, aber nach zwei Minuten steht sie wieder.
Ein Kerl kommt vom Einlass zurück und fragt uns auf englisch, ob wir wüssten, wo er hier eine weiße Hose kaufen kann. Wir gucken auf seine. Sie ist hellblau. So kommt er nicht rein. “I come from Brazil!” sagt er leicht angepisst. Irgendwo soll’s weißes Zeug zu kaufen geben, stand auf der Website, aber leider wissen wir nicht wo.
Ein Mädel nimmt sich seiner an und fragt sich durch.
“Tja, schließlich heißt es Sensation White, und nicht Sensation Hellblau”, scherzt jemand.
Endlich kommen wir ins Innere. Wer jetzt nochmal schnell aufs Klo muss, hat schlechte Karten. Die Schlangen vor den Toiletten sind fast so lang wie die am Einlass.
Über die Tribünen suchen wir uns den Weg zur Arena hinunter, was gar nicht so einfach ist, da Hin- und Rückwege im Einbahnstraßenprinzip funktionieren, leider ohne ausreichende Kennzeichnung. Aber immerhin können wir von hier oben schon einmal das Konstrukt bewundern, das sich von der Mitte der Arena zur Decke empor reckt und in dem bereits der erste DJ für satte Beats sorgt.
Schließlich erreichen wir die Arena, die hauptsächlich als riesige Tanzfläche dient, und zappeln gleich drauf los. Ab und an wird die Musik durch kleine Darbietungen leicht bekleideter Damen und Herren untermalt. Mousse T kommt ans DJ-Pult und weiß mit seinem Programm zu begeistern.
Die Arena ist mittlerweile gut gefüllt, ohne dass es jedoch groß zu Gedrängel oder Platzproblemen kommt. An den Getränkeständen ist allerdings wieder Geduld und Körpereinsatz gefragt. Und wenn man auf den Holzdielen vor der Theke steht, lässt der Bass den gesamten Körper im Takt vibrieren, und ich meine: so richtig vibrieren, bis in die innersten Organe. Also nicht unbedingt etwas für Leute mit Herzrhytmus-Störungen ^^
Mousse T spielt bis knapp vor Mitternacht. Dann läuft auf den Monitoren eine Präsentation in Zeitlupenbildern. Eine ruhige, epochale Stimme aus den Boxen liest die Sprüche vor, die unter den Bildern erscheinen, Zitate über Freundschaft, Hoffnung, Zusammenhalt, Neubeginn. Ich bekomme eine Gänsehaut. Wir stellen uns im Halbkreis auf, Arm in Arm, und blicken zu der Uhr hinauf, die jetzt auf dem Monitor die letzte Minute des Jahres herunterzählt. Die Halle jubelt. Zehtausende von Menschen. Es geht mir durch Mark und Bein. In diesem Moment sind wir alle vereint. All unsere Hoffnungen, Sorgen, Wünsche und Träume, so unterschiedlich sie auch sein mögen, verschmelzen in diesem einen Augenblick zu einem großen, fühlbaren, alles durchdringenden Ganzen.
Und dann ist es da, das neue Jahr. Unter dem Hallendach und am zentralen Konstrukt wird ein bisschen Pyrotechnik gezündet. Wir umarmen uns und wünschen uns ein frohes neues Jahr. Und dann wird weiter getanzt. Erick Morillo steht an den Turntables. Gegen zwei Uhr treten die ersten Ermüdungserscheinungen auf. Der Boden der Arena wir immer klebriger. Leere Getränkebecher, Schnapsfläschchen und sonstiger Kram sammelt sich an und muss während des Tanzens beiseite gekickt werden. Drei Uhr. Die Beine werden schwer. Der Rücken tut mir weh. Wir setzen uns auf die Tribüne und beobachten die Leute. Eine Reihe vor uns tanzt eine große Blonde mit kurzem Kleidchen und Engelsflügeln. Sie gibt echt alles. Eine Energie haben die jungen Dinger… ^^
Halb vier. Vier. Schön langsam zieht es sich. Noch drei Stunden bis zum Ende der Party. DJ Axwell legt auf. Ich tanze wieder, kann mich kaum noch auf den Beinen halten. Die Tanzphasen werden immer kürzer, die Stehphasen immer länger. Die ersten Bekannten verabschieden sich. Mein Körper ist wie eine Maschine, wie ein alter Motor, den man regelmäßig anschmeißen muss, damit er wieder ein bisschen weiter rattert. Kurz nach fünf sind wir endgültig erledigt. Zwei Stunden früher als wir es uns vorgenommen haben, verlassen wir die Sensation.
Gegen sechs Uhr setzt uns Frank am Flughafen Köln/Bonn ab. Die Check-In-Schalter sind noch unbesetzt, nur zwei Leute warten in der großen Halle, sonst ist alles wie ausgestorben. Noch fast vier Stunden bis zu unserem Abflug. Wir hoffen darauf, ein lauschiges Plätzchen zu finden, müssen aber mit einer kalten, harten Metallbank Vorlieb nehmen. Mehr schlecht als recht döse ich vor mich hin, bis ich von Lautsprecherdurchsagen und den Geräuschen reger Betriebsamkeit wieder wach werde. Halb neun. Wir checken ein und frühstücken bei Burger King. Danach gehts in den Flieger. Der Flug vergeht abermals sehr schnell, aber in München gibts dann noch Probleme mit dem Parkticket. Mittags bin ich endlich zuhause, erledige noch ein paar Kleinigkeiten, und penne erstmal 5 Stunden.
Fazit: Anstrengend war’s, aber auch sehr geil. Die Veranstalter der Sensation hätten vor Ort noch das ein oder andere besser organisieren können, dennoch hat es sich gelohnt, dieses Event einmal erlebt zu haben! Das war mir den Muskelkater wert, den ich noch zwei Tage später am ganzen Körper spürte ;)
Nun habe ich mich, obwohl ich das Münchner Oktoberfest wegen der Masse sonst eher meide, auf Grund des schönen Wetters doch breitschlagen lassen, am Nachmittag eine Runde über die Wiesn zu gehen. Ich also aus dem Haus, ins Auto, Musik aufgedreht, und raus auf die Straße. Nach 200 Metern fängt dann allerdings das rechte Hinterrad ganz heftig an zu flattern. Ich ahnte schon was los war, also ab in die nächste Seitenstraße und nachgekuckt - ein platter Reifen! Na das fängt ja gut an! Noch nix richtiges im Magen, noch nicht richtig wach, und den verfickten Reifen wechseln müssen! Na, danach war ich wenigstens wach ;)
In München hatten wir dann allerdings Glück, direkt an der Wiesn einen Parkplatz zu bekommen, ein paar Hundert Meter hinter der Bavaria. Die Temperaturen waren angenehm, und es war zwar viel los, aber entgegen meiner Befürchtung konnte man sich doch relativ frei und gemütlich bewegen.
Nach kurzer Zeit wurde ich dann genötigt, in diesen Power Tower zu steigen. Ach du scheiße. Wenn man da oben hängt (ich glaube sie sagten was von 39 Stockwerken), unter sich nur den Sitz, die Füße baumeln in der Luft, jau das fühlt sich schon ein bisschen komisch an ^^ Aber die Aussicht da oben war schon klasse, über den Dächern von München sozusagen, die Wiesn vor den Füßen. Was folgte war dann allerdings weniger beschaulich… die ließen uns einfach runterfallen und schossen uns dann wieder hoch, bis die Erdanziehungskraft uns wieder runter holte im freien Fall. Hurra, da tanzt der Magen, und nicht nur der ^^
Aber damit nicht genug, anschließend wurde ich dann auch noch in den Euro Star geschleppt, der Achterbahn wo man nicht sitzt, sondern hängt. Alter Schwede. Der Looping da in der Mitte ist schon ned schlecht, aber die Spiralen, durch die man quasi seitwärts gedreht wird… meine Herren. So richtig rockt dann die Kombination aus schneller Kurve und Spirale. Da hat sich dann mein Frühstück nochmal kurz im Magen umgedreht ^^
Nach zwei Minuten auf wackligen Knien, war ich dann allerdings wieder Herr meiner Sinne, sodass die Radlermass unter freiem Himmel, umgeben von feschen Dirndln, ganz gut bekommen ist :)
Auch wenn es ein verlängertes Wochenende war… es hätte ruhig noch länger dauern dürfen. Einfach herrlich, die Sonne lachte ununterbrochen, die Temperatur war optimal. Nachdem wegen Urlaub des Anbieters die Tagestour mit den Straßen-Karts am Freitag ausfiel, hab ich mich zu einer Radl-Tour breitschlagen lassen. Eigentlich sollte es nur eine kurze Rundreise durch den Freisinger Walderlebnispfad werden. Da ich ständig Fotos mit meinem Kamera-Handy machte, fiel meinem Kumpel ein, dass es in der Nähe noch was interessantes zum Besichtigen gäbe.
Merke: Wenn dir ein Freund versichert, es sei nicht mehr weit dorthin, nur ein paar Kurven, ein kurzes Stück über eine Wiese und dann noch ein paar Minuten… glaub ihm kein Wort! So wurden aus der kurzen Tour letztlich drei Stunden, und ich glaube ich habe so ziemlich jeden Hügel mitgenommen, den es nördlich von Freising gibt. Und glaubt mir, das sind einige ;)
Ich muss aber zugeben, dass es sich doch gelohnt hat, und ich habe es bereut dass ich meine Canon nicht dabei hatte. Nun muss ich mal sichten, was mein Kamera-Handy so an Verwertbarem eingefangen hat und werde es demnächst hier reinsetzen.
Und, nachdem mich mein kleines Schwesterchen gerade zum ersten Mal zum Onkel gemacht hat, habe ich sie und meinen Schwager und das kleine Würmchen heute in der Klinik in München besucht. Was für ein süßer kleiner Fratz :) Das kann man erstmal gar nicht so fassen. Am faszinierendsten find ich immer die klitzekleinen Fingerchen, und die Fingernägel, kleiner als ein Stecknadelkopf. Schön :)
Und weil ich schon in der Gegend war, habe ich auch endlich mal die Eisbach-Surfer an der Prinzregentenstraße besucht. Die Canon und der Camcorder liefen auf Hochtouren, und die fertigen Bilder und ein Video werde ich demnächst bei ipernity und teilweise hier im Blog hochladen.
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