Mittwoch, 13. Juni 2007

Mister Wong
Bisher habe ich den Social-Bookmark-Dienst del.icio.us genutzt, um meine Lesezeichen zu verwalten. Ich hatte mich anfangs für diesen Anbieter entschieden, weil er am meisten verbreitet war. Andere Anbieter hatte ich gar nicht ausprobiert. Das habe ich jetzt nachgeholt und bin auch gleich zu Mister Wong gewechselt. Dort gefällt mir das Look and Feel einfach besser. Die Bookmarks sind ansprechender aufgelistet, und die Tag-Cloud sieht ebenfalls besser aus. Dabei bietet Mister Wong quasi die gleichen Funktionalitäten und Tools wie del.icio.us (wenn nicht mehr): Bookmarklets und Toolbars für den Browser, Plugins z.B. für Wordpress, ein Widget für Mac-User oder die Wong Roll, mit der man eine Liste seiner persönlichen Bookmarks in seinem Blog anzeigen lassen kann. Mister Wong scheint zudem über mehr Community-Funktionen zu verfügen, damit habe ich mich aber noch nicht näher beschäftigt, weil es für mich weniger wichtig ist. Viel wichtiger und ein weiterer Grund zu wechseln war, dass Mister Wong ein deutscher Anbieter ist. Ich bin zwar der englischen Sprache mächtig, aber auf deutsch lässt sich das alles irgendwie entspannter nutzen, wie ich finde.

Der Transfer der persönlichen Bookmarks von del.icio.us zu Mister Wong verlief denkbar einfach. In den settings von del.icio.us erzeugt man mit der export/backup-Funktion eine HTML-Seite, die man auf seinem PC speichert und dann mit dem Bookmark-Import in seinem Mister Wong-Profil wieder einliest. Nach einigen Minuten stehen sämtliche Bookmarks bei Mister Wong zur Verfügung.

Wer bisher keinen Social-Bookmark-Dienst genutzt hat, kann natürlich auch die Lesezeichen aus seinem Browser zu Mister Wong übertragen. Für Neulinge seien noch einmal in Kürze die wichtigsten Vorteile genannt: Man kann von jedem Ort über einen Rechner mit Internetanschluss auf seine Lesezeichen zugreifen. Diese lassen sich mittels Tags (Schlagwörtern) und Tag-Bundles (Überbegriffen) sehr gut verwalten und organisieren. Über die Tags der anderen Nutzer lassen sich zudem ähnlich interessante Links auffinden. Üblicherweise “teilt” man seine Lesezeichen also mit der Community, man kann sie bei Bedarf aber auch als “privat” kennzeichnen, sodass man nur selbst darauf Zugriff hat.

 


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